Zunächst jedoch der frühlingshaft, frisch frisierte Shadow...
Montag, 30. März 2009
Es geht weiter.....
Zunächst jedoch der frühlingshaft, frisch frisierte Shadow...
Donnerstag, 19. März 2009
Was ist das und wo kommt es her?
Agility (engl. Wendigkeit, Flinkheit, Geschicklichkeit) ist eine Hundesportart, die ihren Ursprung in England hat. Der Brite Peter Meanwell organisierte 1978 einen Pausenfüller für das Showprogramm der Crufts Dog Show, einer bedeutenden Hundeausstellung. Dabei ließ er sich vom Springparcours im Pferdesport inspirieren, baute entsprechende Hindernisse für Hunde und entwickelte Regeln für einen Wettkampf. Der Hundeführer leitet seinen Hund mit Hör- und Sichtzeichen möglichst fehlerfrei und schnell durch den Hindernisparcours.
Die erste Vorführung durch zwei Teams begeisterte das Publikum, man beschloss eine Fortsetzung im darauf folgenden Jahr, zu der sich die Teams bereits qualifizieren mussten.
Jetzt (2009) nach über 30 Jahren ist Agility weltweit verbreitet, in Deutschland etablierte sich diese Sportart in den 80ziger Jahren. Es finden Agility-Prüfungen auf Vereinsebene bis hin zu Weltmeisterschaften statt.
Was ist anders?
Die Hindernisse im Agility-Parcours wie Hürden und Reifen, verschiedeneTunnel, so genannte Kontaktzonengeräte(A-Wand, Laufsteg, Wippe)sowie Slalom und Weitsprung werden so in anderen Hundesportarten nicht benutzt.
Der Hundeführer durchläuft mit seinem Hund (ohne Halsband und Leine) den Hindernisparcours in einer vorgegebenen Reihenfolge möglichst fehlerfrei und schnell.
Der Parcoursverlauf ist immer anders und vom jeweiligen Leistungsrichter bezüglich Schwierigkeit und Zeitlimit der Leistungsklasse angepasst. Der Leistungsrichter zeigt während des Laufes die Fehler an. Der Hundeführer hat gemeinsam mit allen Konkurrenten seiner Klasse vor dem Lauf die Möglichkeit, in 5 Minuten den Parcoursverlauf kennen zu lernen, sich einzuprägen und seine Führtechnik darauf abzustimmen.
Die Läufe werden unterschieden in Agility-Lauf und Jumping (ohne Kontaktzonen geräte). Außer den Prüfungsläufen gibt es verschiedene Agility-Spiele mit oftmals hohem Spassfaktor, bei denen sich ebenfalls Kreativität und Phantasie der Leistungsrichter wieder finden können.
Und doch ist nicht alles neu in dieser Sportart…
….denn auch hier sollten Hund und Mensch ein Team sein oder durch das Agility-Training zum Team werden. Grundgehorsam des Hundes (abrufbar von Ablenkungen, Bleib-Kommandos werden befolgt) sind Vorraussetzung für den Einstieg in das Training. Interesse an der Ausbildung seines Hundes und eine gewisse körperliche Fitness werden vom Mensch erwartet.
Der Hund sollte gut motivierbar, schlank aber ausreichend bemuskelt und allgemein gesund sein, um intensiv trainiert werden zu können. Großrahmige Hunde und solche mit schwerem Körperbau sind nur bedingt geeignet.
Für das Training mit Welpen und Junghunden können einige Agilitygeräte (Tunnel, Wippe und A-Wand am Boden liegend, breiter Gassenslalom) gut eingesetzt werden, hierbei ist jedoch ganz besonders auf die Gesundheit der noch nicht ausgewachsenen Hunde zu achten um schwerwiegende Folgeschäden auszuschließen.
In Deutschland ist die erfolgreich absolvierte Begleithundeprüfung(VDH) erforderlich um bei Turnieren starten zu können.
Was wird geprüft und wie gewertet?
Im Agility werden die Hunde in 3 Größenklassen eingeteilt
Small, Schulterhöhe kleiner als 35 cm
Medium, 35 bis 42,99 cm
Large, ab 43 cm
und 5 Leistungsklassen gewertet
A0, freiwillig, Mindestalter 18Monate, als Einstieg gedacht
A1, die unterste Leistungsklasse, Mindestalter 18 Monate
A2, um hier zu starten muss man sich qualifizieren
A3, die „Königsklasse“ ebenfalls nur durch Qualifikation zu erreichen
Senioren, freiwillig für Hunde 6 Jahre, keine Rückkehr in andere Klassen möglich
Entsprechend den Leistungsklassen werden aus 12 bis 20 Hindernissen Parcoure vom Leistungsrichter entwickelt, die Länge des Parcoursverlaufes wird gemessen und Zeitvorgaben getroffen.
Agility ist/bleibt fun?!?............
wenn Hund und Mensch gemeinsam daran Freude finden und die Zuschauer eines Agilityturniers/Training etwas davon merken
wenn der Trainer den „Ehrgeizigen“ bremsen und den „Zaghaften“ ermutigen kann
wenn der ängstliche Hund weniger Angst hat und der leicht ablenkbare Hund konzentrierter arbeitet
wenn erst durch lang anhaltendes intensives Training die ersten Erfolge sichtbar werden und man froh ist, nicht aufgegeben zu haben
wenn Hundeführer und Trainer gleiche Ziele haben
wenn die Trainingeinheiten und/oder die Turnierstarts nicht zu Lasten der Gesundheit des Hundes gehen
wenn Trainer offen bleiben für andere Führstile, um den jeweils passenden für ihre Teams zu kennen und zu vermitteln
wenn Menschen ihr eigenes Unvermögen weder körperlich an ihrem Teampartner Hund auslassen noch verbal die Anwesenden damit belasten
wenn Menschen sich über „schöne“ Agility-Läufe mit ihrem Hund freuen können , obwohl sie dabei eine Disqualifikation erlaufen haben
wenn man sich im Turnier die Läufe seiner Konkurrenten anschaut
wenn erfahrene Starter auch dem Anfänger bei seinen ersten Läufen etwas Aufmerksamkeit, aufmunternden Beifall und vielleicht einen „Profi“Tipp schenken
wenn sich Starter wie Sportler verhalten und Organisatoren sich um einen hohen „Wohlfühlfaktor“ für alle bemühen
Hinweis: Ähnlichkeiten zu anderen Sportarten sind nicht auszuschließen J
Und sonst noch….
10 Gründe warum man Agility macht
die Entfernung von 300 km am Wochenende.
2. Ich mag es, zuzusehen wenn die Sonne aufgeht, besonders am freien Wochenende.
3. Ich wollte meine neuen Turnschuhe ausprobieren, dazu fehlte mir bisher der sportliche
Rahmen einer Großveranstaltung.
4. Ich habe mehr Geld als Verstand und investiere etwas davon in Startgelder, Tankfüllungen
und Campingausrüstung.
5. Ich habe zu viel freie Zeit für mich selbst, deshalb treffe ich mich mit 99 anderen Hunden und
ihren Menschen.
6. Ich liebe Schlamm, Dauerregen, Zelten neben einer Bahnlinie.
7. Ich benötigte eine Entschuldigung für meinen Hund, der um mich läuft, wie ein Idiot bellt und
suche Gleichgesinnte.
8. Ich sehe großartig im Regenanzug aus und habe während des Turniers tolle
Vergleichsmöglichkeiten, was die Ausstattung anderer betrifft.
10. Drei Worte... Ich bin geisteskrank! ...aber andere auch ;-)
Mittwoch, 18. März 2009
In Ermangelung eines Beipackzettels
…ob Obedience eine Sucht ist
….eine ansteckende Erkrankung im Zusammenhang mit dem „gefährlichen“ Obediencevirus ;-)
Obedience kann süchtig machen, besonders gefährdet sind Personen,
Manche sagen, wer einmal damit angefangen hat, kommt nicht mehr davon los….
Risiken und sonstige Nebenwirkungen ….
Obedience,Obedience,Obedience ...
Obedience Klasse 1
PO bis 2011
1 Minute sitzen mit Sichtkontakt
3 Minuten liegen mit Sichtkontakt
Leinenführigkeit
Freifolge
Platz aus der Bewegung (Viereck 8x8 m)
Kommen auf Befehl
Zurücksenden zum Platz
Freisprung über die Hürde
Apport auf ebener Erde
Kontrolle auf Distanz
Umgang Mensch-Hund
2 Minuten sitzen mit Sichtkontakt
3 Minuten liegen ohne Sichtkontakt
Freifolge
Sitz, Platz aus der Bewegung
Kommen mit Steh
Voraussenden in ein Viereck mit Hinlegen
Apport über die Hürde (Holzapport)
Metallapport
Geruchsunterscheidung aus maximal 6 Gegenständen
Kontrolle auf Distanz
Umgang Mensch-Hund
2 Minuten sitzen
4 Minuten liegen
Stehen, Sitzen und Platz aus der Bewegung
Abrufen mit Stehen und Platz
Voraussenden in ein Viereck
Bringen auf Anweisung
Metallapport über die Hürde
Geruchsunterscheidung aus max. 6 Gegenständen
Kontrolle auf Distanz
Was wird geprüft? Die Beginner Klasse
In der Beginner - Klasse werden elf verschiedene Elemente geprüft.
Dabei gliedert sich jede Prüfung in die Gruppenarbeit und die Einzelübungen.
In der Gruppenarbeit der Beginner-Klasse liegt der Bewertungsschwerpunkt beim Sozialverhalten des Hundes.
Sie enthält die Übungen:
- Verhalten gegenüber anderen Hunden,
- Stehen und Betasten,
- Gebiss zeigen und
- Ablegen in der Gruppe.
Bei der Gruppenarbeit befinden sich alle startenden Teams der Gruppe (mindestens drei Mensch-Hund-Teams) gleichzeitig auf dem Prüfungsgelände und absolvieren die Übungen gemeinsam.
Die einzelnen Übungen beginnen und enden in der ''Grundstellung''. Dabei sitzt der Hund dicht an der linken Seite des Hundeführers und hat Blickkontakt zu diesem. Die Schulter des Hunds befindet sich auf Kniehöhe des Hundeführers, die Körperachsen von Hund und Hundeführer sind exakt parallel ausgerichtet (der Hund sitzt „gerade“ nach vorn).
Als Erstes wird das ''Verhalten gegenüber anderen Hunden'' geprüft. Hierbei stehen alle Mensch-Hund-Teams in einer Reihe. Die Teams gehen der Reihe nach vor und hinter den anderen Teams, in einem maximalen Abstand von einem Meter, entlang. Die Hunde sollen sich hierbei freundlich oder gleichgültig, aber keines Falls aggressiv verhalten. Wenn ein Hund bei dieser Übung durch negativ zu bewertendes Verhalten auffällt, so ist dieses Team von der Prüfung auszuschließen.

Bewertungsschwerpunkt auch bei dieser Übung bildet das Verhalten des Hundes. Hilfen des Hundeführers für den Hund führen zu Punktabzügen.
Danach folgt der Teil ''Gebiss zeigen''. Auf Anweisung begibt sich das Team zum Leistungsrichter. Dort bleibt es in der Grundstellung stehen. Der Hundeführer hebt nun die Lefzen des Hunds an. Dabei sollen die Seitenzähne vollständig sichtbar sein und das Gebiss geschlossen bleiben.
Diese Übung demonstriert in hohem Maß die Bereitschaft des Hundes, sich dem Hundeführer unterzuordnen.

Die Rechts- beziehungsweise Linkswendung müssen in einem Winkel von 90 Grad gezeigt werden. Das Anhalten soll unerwartet und ohne Kommando ausgeführt werden.
Direkt nach dieser Übung wird die gezeigte Fußarbeit als Freifolge wiederholt. Freifolge daher, weil die Übung jetzt ohne Leine ausgeführt wird. Der Leistungsrichter zieht bei dieser Übung Punkte ab, wenn der Hund nicht dicht neben dem Hundeführer läuft oder Zusatzkommandos gegeben werden.
In der Übung ''Sitz aus der Bewegung'' läuft der Hundeführer mit seinem nicht angeleinten Hund aus der Grundstellung los. Nach 10 bis 15 Metern gibt der Hundeführer dem Hund das Kommando Sitz, das dieser schnell ausführen soll. Der Hundeführer darf seine Gangart nicht unterbrechen und sich nicht umdrehen. Nach weiteren 20 Metern bleibt der Hundeführer stehen und dreht sich zu seinem Hund. Der Hundeführer kehrt nach Anweisung des Stewards zu seinem Hund an die rechte Seite zurück und leint diesen wieder an.
Zu Punktabzug bei dieser Übung kann es kommen, wenn der Hund nicht gerade sitzt, der Hundeführer Hilfen zum Setzen gibt oder der Hund ihm noch nachgeht. Bei einer falschen Position des Hunds (kein ''Sitz'') ist die Übung nicht bestanden.
Bei der Übung ''Kommen auf Befehl'' wird der Hund in einer quadratischen Box von 3x3 Metern abgelegt. Die Box besteht aus Pylonen an den Ecken und einem Band oder einer Markierung auf dem Boden als Abgrenzung. Der Hundeführer entfernt sich danach etwa 15 Meter von seinem Hund. Dort dreht sich der Hundeführer zu seinem Hund und ruft diesen ab, gibt also ein Kommando zum Kommen. Der Hund muss schnell und geradlinig kommen und vor oder neben dem Hundeführer sitzen. Wenn der Hund vor dem Kommando des Hundeführers kommt, oder erst nach mehrmaligem Auffordern kommt, werden Punkte abgezogen.
Die zehnte Übung ist der ''Apport auf ebener Erde'', wobei der Hundeführer seinen Apportgegenstand etwa 10 Meter entfernt ablegt. Der Hund darf erst nach dem Kommando den Gegenstand apportieren. Dabei soll der Hund nicht an dem Gegenstand kauen oder mehrfach nachfassen. Der Hund muss sich mit dem Gegenstand vor den Hundeführer setzen und muss den Gegenstand weiter festhalten. Der Hund lässt den Gegenstand erst auf Kommando los und begibt sich nach einem weiteren Kommando zurück in die Grundstellung. Der Hund kann alternativ auch sofort mit dem Apportel in die Grundstellung kommen ohne vorzusitzen.
Der Hund darf den Gegenstand nicht fallen lassen und sollte keine Zusatzkommandos bekommen.
Wer kann Obedience machen?
- Obedience ist für jeden Hund geeignet, unabhängig von Alter und Größe,
sofern der Hund über die körperlichen Vorraussetzungen für das intensive (Prüfungs)Training verfügt.
Anderenfalls lohnt es sich auch mit einem (gehandicapten) Hund einzelne Elemente aus dem Obedience zu trainieren, um den Hund auszulasten und gemeinsam Spass zu haben.
Da die Richter durchaus bei der Bewertung auf die Besonderheiten des Hundes und der Rasse Rücksicht nehmen, kann man kann also sowohl Zwergpinscher als auch eine deutsche Dogge bei Obedience -Prüfungen antreffen. Vorraussetzung für den Start in Obedience-Prüfungen ist die erfolgreich absolvierte Begleithundeprüfung (VDH).
Obedience ist für jeden Menschen geeignet, sofern er bereit ist, sich mit viel Fleiß und Geduld der Ausbildung seines Hundes zu widmen.
Um den Hund gut auf die Prüfungsteilnahme vorzubereiten, ist es erforderlich, auch außerhalb der Trainingsstunden auf dem Hundeplatz einzelne (Teile der) Übungen zu vertiefen.
Zu den bekannten Gehorsamsübungen aus der Begleithundeprüfung, wie zum Beispiel Fuß laufen, Sitz aus der Bewegung und Platz mit Abrufen kommen beim Obedience noch einige weitere Übungen hinzu, wie beispielsweise:
Voraussenden in ein Viereck mit Hinlegen
Apportieren in vorgegebene Richtungen (Holz, Plaste, Metall)
Suchen von Gegenständen/ Eigenidentifikation
Positionswechsel auf Distanz (Wechsel zwischen Sitz, Platz, Steh)
Vorausschicken in eine Box (Quadrat aus 4 Pylonen)
Wesensfestigkeit, vor allem gegenüber anderen Hunden
Ablage, Absitzen (alle Hunde gleichzeitig)
Besonderes ... was ist anders?
Da es beim Obedience kein festgelegtes Laufschema für die Fussarbeit in Prüfungen gibt, entwickelt der Steward in Absprache mit dem Leistungsrichter die Laufschemen entsprechend den Anforderungen der jeweiligen Klasse und führt alle Teams einer Klasse nach diesem Schema.
Die Übungen in jeder Klasse sind inhaltlich festgelegt, der Steward nimmt die entsprechende Einteilung im Parcours vor und markiert vorher alle erforderlichen Entfernungen und Ausgangspunkte.
Der Ringsteward gibt dem Hundeführer genaue Anweisungen für die Ausführung der Kommandos, wann die Übung beginnt oder endet.
Die Führung durch den erfahrenen Steward kann einerseits ein Vorteil für nervöse Hundeführer sein, andererseits muss der Hundeführer seine Hör- bzw. Sichtzeichen unmittelbar nach der Freigabe durch den Steward geben, was durchaus als zusätzliche Schwierigkeit anzusehen ist.
Und doch ist nicht alles neu…
…denn in vielen Übungen ähnelt Obedience dem Gehorsamsteil der Rettungshunde- und Schutzhundprüfungen .
Das Fußarbeit mit und ohne Leine, das Sitz, Platz, Steh aus der Bewegung, die Bleib-Übungen mit und ohne Sichtkontakt, das Abrufen, das Vorausschicken, das Apportieren (Holz)auf ebener Erde und/oder über ein Sprunghindernis sind auch in anderen Hundesportarten Prüfungsbestandteil.
Kontrolle auf Distanz ist ebenfalls ein Bestandteil der Prüfung, bei der der Hund in einem großen Abstand zu seinem Besitzer eine Reihe von Positionswechseln (Sitz, Platz, Steh) ausführen soll, ohne sich dabei von der Stelle zu bewegen.
Im Obedience wird auf die perfekte Ausführung der Kommandos besonders geachtet. Auf dem Prüfungsgelände geht es sehr leise zu, es wird „weicher“ geführt und das Niveau ist, aus Sicht der Unterordnung sehr hoch.
Bei Obedience muss das Mensch-Hund-Team die Übungen nicht einfach nur ausführen können, sondern es soll auch noch gut aussehen.
Diese „Harmonie“ erreicht man nur, wenn der Hund seinem Menschen vertraut und Spaß an der gemeinsamen Arbeit hat.
Ah, Obedience... was ist das eigentlich?
Wie Agility hat diese Hundesportart ihren Ursprung in England. Zuerst war Obedience nur ein Bestandteil der so genannten „Working Trials“ (eine Art Vielseitigkeitsprüfung, 1919 vom britischen Zuchtverein für Deutsche Schäferhunde eingeführt), aber bereits wenige Jahre später gab es die Möglichkeit, sich auf solchen Trials in reinen Obedienceklassen einzuschreiben. Zu einer anerkannten Sportart wurde es erst um 1951, als auf der britischen
„ Crufts “ (Hundeshow), Obedience erstmals vor einem großem Publikum vorstellt wurde.
Viele deutsche Obedience -sportler haben anfangs weite Anfahrtswege absolviert, um ihre ersten Prüfungen im benachbarten Ausland (oft Dänemark oder Niederlande) zu laufen oder über Seminare einen Einstig in diese Sportart zu bekommen. In Deutschland wurde die erste inzwischen überarbeitete Prüfungsordnung am 1. Juli 2002, nach einem eineinhalb-jährigen Pilotprojekt veröffentlicht, die aktuelle Prüfungsordnung ist seit 1. 1. 2007 gültig.